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Körper-Briefe. Im Dialog mit unserem Körper mit der Methode des Links-Schreibens

Körper-Briefe. Im Dialog mit unserem Körper mit der Methode des Links-Schreibens

Autor: Haintz, Michelle

lieferbar


Produktart: Buch

Seiten: 180

Größe: 21,0 x 14,8 cm

Sprache: Deutsch

Auflage: 1 Erstauflage

Verlag: acabus Verlag

ISBN: 9783941404663

Einband: Paperback

EUR 19,90

Artikel


  • Inhalt
  • Leseprobe
Dieses Buch ist ein Ratgeber, der seine Leser/innen in eine sehr wirksame Methode einführt, mittels derer Krankheiten auf ihre Bedeutung hinterfragt werden können. Dabei geht es nicht um einen Ersatz für medizinische Therapie, sondern um eine komplementäre Methode auf dem Weg zu ganzheitlicher Heilung. Die Autorin stellt eine neu von ihr erarbeitete Technik vor: Das Links-Schreiben erlaubt es uns, erkrankte oder in ihrer Funktion gestörte Organe nach ihrer Botschaft zu fragen und so den Sinn hinter unseren Krankheiten oder Unpässlichkeiten zu erkennen! Anhand von 23 Beispielen verschiedener gängiger Krankheiten setzen wir uns mit archetypischen Sinn-Zusammenhängen auseinander. Dies soll interessierte Leser dazu anregen, auch eigene Erkrankungen und Funktionsstörungen nach deren Botschaft zu hinterfragen. Aber diese Technik eignet sich auch hervorragend dafür, verschiedene andere Inhalte aus unserer subdominanten rechten Gehirnhälfte zutage zu fördern... Abschluss bildet eine Anregung für einen Dankes-Brief an unseren Körper!
Brieffreundschaft mit meiner Blase: Ein sehr eindrückliches Beispiel der Wirksamkeit dieser Methode liefert mir eine Klientin, die zu mir kommt, weil sie seit Jahre an chronischen Blasenentzündungen leidet. Symptomen, die trotz aller möglichen Therapien nicht in den Griff zu bekommen sind. Zu Zeiten nimmt sie Antibiotika fast schon wie Nahrungs-Ergänzungsmittel ein, aber dennoch scheint ihre Blase einfach nicht anzusprechen: wiewohl sie wegen möglicher Resistenz immer wieder die Substanz wechselt, sieht es stark nach einer fatalen Therapie-Resistenz aus! Nachdem sie mir die näheren Umstände schildert, erzähle ich ihr von der Methode des Links-Schreibens und empfehle ihr, einmal zu versuchen, Kontakt mit ihrer Blase aufzunehmen. Ich rate ihr, mit ihrer rechten Hand einen trotz ihrer – mittlerweile durchaus verständlichen – Ungehaltenheit möglichst freundlichen Brief an ihre Blase zu schreiben: mit der Bitte um Erklärung, warum sie so ganz und gar nicht bereit ist, auf all die Therapieversuche zu reagieren. Dann solle sie das Schreibgerät in die linke Hand nehmen und ihre Blase schreiben lassen … Diese Frau ist schon derart zermürbt von ihrem langjährigen Leiden, dass sie wahrscheinlich so ziemlich alles versuchen würde, was ihr irgendeine Hilfe verspricht. So geht sie auf diesen Vorschlag ein, wiewohl er ihr doch etwas merkwürdig vorkommt. Bei unserem nächsten Termin kommt sie strahlend hier an und meint lachend: Ich habe jetzt eine Brieffreundschaft mit meiner Blase begonnen! Ich freue mich unheimlich mit ihr, denn ich habe den Eindruck, dass sie damit tatsächlich einen wichtigen Schritt in Richtung Gesundung geschafft hat. Und genau das bestätigt sich dann letztlich. Binnen weniger Wochen hat sich ihre Blase soweit beruhigt, dass sie wieder ein norma-les Leben führen kann – vor allem auch ihre Sexualität kann sie nun wieder unbelastet und mit Genuss leben, was ihr eine ganz neue Lebensqualität schenkt, die sie – wie ich ihr unschwer ansehen kann – sehr glücklich macht. Meine liebe Blase! Seit Monaten, ja sogar Jahren schon quälst du mich mit Schmerzen und ständigem Harndrang und bist offenbar nicht bereit, auf irgend welche Therapien anzusprechen – langsam mache ich mir schon Sorgen und es gibt Momente, in denen ich schon richtig verzweifelt bin. Vielleicht willst du mir damit ja wirklich irgendetwas vermitteln … daher bitte ich dich auf diesem Wege, mir zu sagen, was du mir mit all den lästigen Symptomen mitteilen möchtest! Deine Sabine Prompt kommt die Antwort: Meine liebe Sabine! Schön, dass du mir endlich, endlich zuhörst! Ebenso verzweifelt wie du bist, bin ich langsam auch! Seit Jahren schon versuche ich dir zu vermitteln, wie wichtig es wäre, einmal so richtig zu WEINEN!!! Da sind so viele Tränen, so viele ungeweinte Tränen – warum weinst du sie nicht endlich? Du schämst dich? Du meinst, in deinem Alter weint man nicht mehr? Wer sagt das? Nur weil deine Mutter nie geweint hat? Schau an, wie verhärtet sie war und wie verbittert und wie eiskalt – willst du genauso werden? Lass uns weinen und so endlich Erleichterung finden! Dann brauche ich nicht mehr für dich zu weinen – denn merkst du nicht, dass der ständige Harndrang für den Wunsch steht, Wasser zu lassen – und zwar nicht nur in Form von Harn? Und ist dir nicht längst aufgefallen, wie erleichternd, ja erlösend es ist, diesem Druck nachzugeben, und es fließen zu lassen? Und wenn wir schon beim loslassen sind: wie wäre es, wenn wir mit den Tränen zugleich auch all das Alte, was wir nicht mehr brauchen, loslassen? All der Ballast setzt dich so sehr unter Druck – letztlich so wie ich, nicht wahr? Wie würde dir das gefallen? Es gibt so vieles, woran du festhältst, was wirklich nicht mehr wichtig ist – all das ist nur mehr toter Ballast! Lass es uns loslassen, ja? Du fragst dich, was ich meine? Ist das dein Ernst? Überleg doch ein-fach, was wir alles nicht mehr brauchen … stell dir zum Vergleich vor, wie du vor einer Bergwanderung deinen Rucksack ja auch ausräumst, ehe du ihn neu füllst – oder wirst du die beim letzten Mal übrig gebliebene Speckschwarte, die Plastikflasche, in der du dein Getränk transportiert hast, und die alte Brotrinde auch auf die nächste Bergtour mitnehmen? Wohl kaum! Weißt du was – ich schlage dir vor, dein Leben einmal nach Loszulassendem zu durchforsten! Und dann, wenn du möchtest, können wir uns noch einmal miteinander unterhalten! Überprüfe deine Beziehungen, dein Berufsleben, deine Gewohnheiten, deine Überzeugungen, aber auch all das, was du in deiner Wohnung hamsterst, nach seinem nach wie vor gültigen Wert – und du wirst sehen, da gibt es einiges, das loszulassen große Erleichterung bringen würde! Was erkennst du alles an verbrauchtem in deinem Leben? Was scheint dir überlebt? Wo findest du Abgestorbenes? Was ist alles überholt? Was gilt es auszuscheiden? Wenn du bereit bist, dir all das erst einmal anzusehen und dich dann nach und nach davon zu lösen – das mag dir weniger stressig erscheinen, weil der Begriff loslassen doch oft einen negativen Beigeschmack hat! –, dann verspreche ich dir, dass ich wieder ganz und gar gesund werde! Dann muss ich dich nicht mehr aufmerksam machen und kann meine normale Funktion wieder aufnehmen! Jedenfalls freue ich mich über deine neue Offenheit mir gegenüber – bisher kenne ich dich ja nur ungehalten und vorwurfsvoll! Schön, dass wir nun nicht mehr gegeneinander arbeiten müssen, sondern miteinander! Gemeinsam sind wir stark – so stark, dass wir es uns sogar leisten können, auch einmal schwach zu sein und zu weinen! Immer noch etwas unter Druck, Deine hoffentlich bald wieder gesunde Blase! Sabine freut sich über diesen gelungenen Dialog: Meine liebe Blase! Danke für deine Bereitschaft diesen Dialog trotz meines bisher wirklich eher unfreundlichen Umgangs mit dir aufzunehmen! Ja, du hast Recht: das Weinen fällt mir sehr, sehr schwer … aber du hast Recht: wenn ich in mich hinein fühle, dann ist da eine Menge an alter Trauer … und wenn du meinst, dass das wichtig wäre, dann werde ich vielleicht erst einmal beginnen, nur für mich im stillen Kämmerlein zu weinen! Oder vielleicht lasse ich die Tränen bei meiner Osteopathin fließen – da sind sie ohnehin immer schon sehr nahe … Und ja, du hast Recht, ich schleppe vieles mit mir herum, was ich ei-gentlich nicht mehr brauche … auch diesen Rat werde ich beherzigen – ich danke dir! Und ich freue mich ehrlich, dass ich in dir eine so kluge Gesprächspartnerin gefunden habe! Deine dankbare Sabine

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