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Kommentare zu: '' Das Vermächtnis''

ausreichendausreichendausreichendausreichendausreichendausreichend | 10.03.2015 17:15 | N. Brunstein

Richard Surface hat sich eine gute Story zurechtgelegt, die allerdings nicht mit den erwartenden Elementen umgesetzt wurden. Mehrere Personen spielen in diesem Roman eine Rolle, wobei man erst einmal herausfinden muss, wer welche Person ist und zu wem in Beziehung steht. Die Rollen wirken anfangs konfus, weil deren Rollen auch nicht immer klar abgegrenzt sind: wer ist gut, wer ist böse. Manches Kapitel wie zum Beispiel das Kapitel 15 fand ich langatmig, weil es meiner Meinung nach unspektakulär und nicht spannend zu lesen gewesen ist. Dann ist in Kapitel 29 ein Brief geschrieben worden, den ich sehr verwirrend und langweilig empfinde, weil der Brief mir nichts Neues in der Story gebracht hat. Dagegen gibt es zur Abwechslung gute Kapitel wie das Kapitel 19, in dem Gabriel die Bekanntschaft mit Max´ Anwalt Herrn Heuschmidt in München macht. Durch diesen Kontakt erfährt Gabriel mehr über seinen Großvater. Ebenso ist das Kapitel 22 interessant, weil Gabriel einen Deal einer gewissen Person vorschlägt. Ab Kapitel 32 kommt die Wende in der Story, mit der man als Leserin nicht gerechnet hat, und somit dem Roman etwas Positives abgewinnen kann.
Der Debütroman von Richard Surface ist als Thriller deklariert, was er aber meiner Meinung nach nicht hundertprozentig erfüllt. Aufgrund der Kritikpunkte würde ich den Thriller in die Kategorie Kriminalroman einordnen. Zwischenzeitlich kommt ein wenig Spannung auf, aber sie reicht nicht für eine dauerhafte Spannung, so dass der Roman eher langatmig und langweilig zu lesen ist. Die eigentliche Spannung kommt erst fast am Ende auf, als eine Wende in der Story auftritt. Schade, denn die Story an sich ist gut, aber die Sprache und der Stilaufbau beschädigen den Roman. Ich hatte mir mehr erhofft von dem Debütroman von Richard Surface.

 
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