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Kommentare zu: '' Buchland''

keinekeinekeinekeinekeinekeine | 09.10.2014 11:11 | Fred Keller

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Buchhändler empfahl mir "Buchland".
Ich habe es angefangen und war sofort drin, konnte es nicht mehr aus der Hand legen und bin an diesem Tag erst ins Bett als ich es fertig hatte. Allein schon dieser Gedanke, ein Buch strengt sich besonders an dem Leser zu gefallen, wenn es aus einer kleinen Buchhandlung kommt, weil es weiss wie wichtig jedes verkaufte Buch für diese kleinen Läden ist. Auch ich unterstütze gerne so einen kleinen Laden. Das Buch vereint Fantasy und Philosophie was ich genial finde. Ich werde bestimmt noch mehr von Markus Walther lesen.
Ich selbst schreibe auch, bin bis jetzt aber noch nicht veröffentlicht. Dieses Buch gibt Mut zum Weitermachen, selbst wenn es nie zu einer Veröffentlichung kommen sollte, ist es eine hervorragende Art meine Kreativität raus zu lassen.
Mit freundlichen Grüssen
Fred Keller

gutgutgutgutgutgut | 05.12.2015 00:24 | Bookeroo https://ramatahata.wordpress.com

Anfangs war ich enttäuscht, dass es sich nicht wie ein von mir gewohntes Fantasy-Buch las. Und doch hat es mich nach einigen Seiten zum Weiterlesen animiert.

Ich wollte erfahren, was es mit diesem Antiquariat auf sich hat. Welche Rolle spielt Beatrice? Und was hat es mit Herrn Plana auf sich? Warum hat er solch ein Interesse an „Bea“?

Liebevoll weckte das Buch die philosophische Seite in mir und erinnerte mich an „Sofies Welt“. Herr Plana führt Beatrice und die Leser auf eine Reise durch die Entstehung von Büchern und die Seele von ihnen. Es ließ mich über das Schreiben nachdenken, über den Sinn und Unsinn von Büchern. Auch entdeckte ich Passagen aus „Per Anhalter durch die Galaxis“ und die „Tintenwelt“. Das machte Herrn Plana für mich sympathisch.

Die Stärke des Buches liegt meiner Meinung nach in den bildhaften Beschreibungen der Buchhandlung, des Buchlandes. Sie ließen mich fühlen, schmecken, riechen, vor meinem inneren Auge sehen. Ich wäre gern einmal direkt „vor Ort“.

Wer eine spannende Geschichte erwartet, wird vermutlich enttäuscht.

Für Leser die philosophische Werke mit einer Prise Fantasie mögen, ist es das Lesen wert!

„Fernsehen ist wie Opium. Es hält vom Denken ab.“

„Einen Text zu zerlegen, zu diskutieren, zu analysieren – das ist nicht wirklich lesen. Da ist nur Verstand. Kein Herz. Keine Seele.“

Wie wahr, wie wahr!

sehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut | 29.04.2013 20:25 | Christina aka Pudelmütze www.pudelmuetzes-buecherwelten.de

Es gibt Bücher die man liest, es gibt Bücher durch die man sich arbeitet, es gibt Bücher die liest man weil man muss, es gibt Bücher in denen man etwas nachschlägt und es gibt Bücher die man liest weil sie einen fesseln, mitreißen und begeistern.

Ich habe ein Buch gelesen, das etwas hat wovon ich zwar schon häufiger gehört habe, aber nie gedacht hätte das ein Buch dies wirklich haben könnte… den „Zauber der ersten Seite“. Nein, dieses Buch hat das ganze noch getoppt! Es hat mich mit nur einem Satz auf der ersten Seite gefangen genommen! (ok es sind zwei…)

Es ist selten das ich mal ein Zitat verwende, aber hier muss ich es tun:

Buchstaben, Worte, Zeilen. Sie entführten mich in eine andere Zeit, lange vergangen

Als ich diesen Satz las konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, (ja, er steht auf Seite 1), denn er sagt etwas aus das ein Buch für mich ist, ein Reisemöglichkeit in andere Welten und Zeiten, in eine andere Realität. Und auch diese Geschichte entführte mich, durch geschickt gesetzte Worte, in eine Welt die so unglaublich ist das ich mich auf Anhieb darin wohl fühlte. Ich nahm diese Welt an, die Welt, die man aus dem Arbeitszimmer von Herrn Planas Antiquariat betritt. Ob man nun die Treppe in den Keller nimmt, oder den Aufzug zur Kammer der ungeschriebenen Bücher. Ob man durch den Keller, der sämtliche Bücher enthält, die nicht entbehrlich sind, zum Tod gelangt oder zum Buchbinder. Das Buchland wartet hinter jeder Ecke mit einer Überraschung auf. Es gibt so viele tolle Beschreibungen von Orten, Dingen und Personen das ich gar nicht weiß worauf ich als erstes eingehen soll.

Vielleicht sollte ich euch einfach mal verraten worum es geht. Bea fängt im Antiquariat von Herrn Plana an zu arbeiten. Bea hat eine Mission von der sie noch nichts weiß. Sie muss nämlich ein Buch schreiben um das Buchland zu erhalten, aber erst einmal muss sie ihre liebe zu Büchern wieder finden und auch mit ihrem Mann Ingo ins reine kommen, denn der ist dem Alkohol verfallen. Im Antiquariat von Herrn Plana trifft sie auf so manch kuriosen Kunden, die scheinbar einer anderen Zeit entsprungen sind und Namen großer Schriftsteller tragen. Aber auch den Rest des Buchlandes muss Bea kennen lernen um ihr Buch schreiben zu können auch wenn sie nicht genau weiß warum sie gerade unbedingt ein Buch schreiben muss.

Dieses Buch ist, wenn man es genau nimmt eigentlich nicht nur ein Buch, es sind so viele Bücher in einem, denn es strotzt vor Andeutungen, wenn man relativ viel liest dann findet man hier und da immer mal wieder Dinge die einem aus anderen Büchern bekannt vor kommen – Anspielungen, kleine spitzen. Es sind immer nur Andeutungen aber es macht Spaß diese zu finden, es macht Spaß das Buchland mit Bea zu erkunden, Herrn Planas Ausführungen zu lauschen, den Tod und seine Buchhaltung kennen zu lernen und so weiter und sofort.

Ich muss aber noch etwas kritisch werden. Denn es gibt ein Szene, da geht es um einen Wolfgang, nur heißt dieser dann einmal anders. Ich finde das ja noch Sympathisch, denn es ist das einzige Mal wo so ein „großer“ Fehler passiert. Ich saß da nur und fragte mich wer denn diese neue Person ist Aber es gab mir auch einen Tipp, wer diese Person ist. Und einen Rechtschreibfehler habe ich wirklich noch gefunden… aber dann haben wir es auch schon mit all den Negativen dingen.

Ich möchte hiermit nicht nur eine Leseempfehlung, einen Lesebefehl oder wie auch immer aussprechen, vielmehr will ich allen sagen die dieses Buch nicht lesen das sie etwas verpassen. Das E-Book z.B. kostet nur 4,99 und das sind für den Inhalt wirklich nur Peanuts.

An Markus Walther hier noch in paar Worte, sieh zu das du schnellstmöglich den nächsten Band raus bringst, ich will nicht länger als 3 Monate darauf warten müssen. Haben wir uns verstanden?
Und nun möchte ich nur noch eins sagen:

Ach es ist einfach wunderbar in diese Welt zu versinken, die Welt von Buchland.

sehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut | 21.04.2013 21:03 | Deborahs Bücherhimmel http://gerade-gelesen.blogspot.de

Es ist schon einige Wochen her, dass ich „Buchland“ gelesen habe – ich gebe zu, es fällt mir schwer, es zu beschreiben. Nicht, weil es mir nicht gefallen hat. Nein! Mir fehlen die Worte, um „Buchland“ gerecht zu werden. Mit dieser Geschichte ist Markus Walther ein ganz außergewöhnliches Debüt gelungen, ein Buch, das sich von der Masse abhebt. Es ist kein Fantasyroman im üblichen Sinn, kein Vampirroman, keine Liebeschmonzette, kein Krimi...und doch ist es alles. Letztendlich geht es um Ideen, Geschichten, Bücher, großartige Werke und „Wortbrei“.
Markus Walther schafft in Herrn Planas Keller eine Welt aus Büchern – Büchern, die ihren ganz eigenen Kopf und Willen haben. Erfreulicherweise hat diese Welt keinen unaussprechlichen gaelisch anmutenden oder Phantasie-Namen sondern heißt schlicht und ergreifend „Buchland“. Danke dafür! So muss ich mir wenigstens nicht stundenlang überlegen, wie man den Namen richtig ausspricht und ob ich ihn mir länger als ein paar Sekunden merken kann.
In „Buchland“ ist so gut wie alles möglich, es erscheint endlos und sich ständig verändernd. Es gibt Räume wie „Die Kammer der ungeschriebenen Bücher“ oder „Die große Halle der entbehrlichen Bücher“. Ich würde mich auch nicht wundern, wenn Truhe und Rincewind plötzlich um eine Ecke gerannt kämen. Auch der Tod spielt eine wichtige Rolle – er wird zu Planas und Beas Gegner. Markus Walther hat hier eine Hommage an viele gute Schriftsteller und Autoren abgeliefert. Mir wurde peinlich bewusst, von wievielen ich noch nichts gelesen habe – außer vielleicht zwangsweise während der Schulzeit. Aber auch einige meine Lieblingsbücher finden hier eine Erwähnung, verbunden mit einer – nicht ganz unerheblichen – Kritik an den Büchern, die heute zuhauf auf den Markt geschmissen werden:
„Romantische Vampire“, schnaubte ich verächtlich. „Seit Anne Rice ihren Erfolg mit dem grandiosen Vampirinterview hatte, gibt es tragische Blutsauger biss zum Abwinken. Meistens sind es nur minderwertige Plagiate!... (Seite 129).
„Die unendliche Geschichte“ bleibt natürlich ebenfalls nicht unerwähnt. Ich rätsele noch jetzt, wie Herr Planas Vorname lautet, oder hat er vielleicht mehrere? Ich könnte mir zum Beispiel Paul Pankratius Plana vorstellen...
Von der Geschichte möchte ich euch nun nichts mehr verraten – lest sie selbst und lasst euch ein bisschen Zeit. „Buchland“ ist eine Geschichte zum Genießen, kein Fastfood. Nur noch ein kleines Zitat:
Am Anfang war das Wort. Am Ende steht ein Punkt. (Seite 230)
Danke, für viele spannende Lesestunden!

sehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut | 27.03.2013 22:25 | lord-byron lord-byrons-buchladen.blogspot.de

Herr Plana betreibt ein Antiquariat in einer Gegend, in der andere Geschäfte nach und nach schließen müssen. Um frischen Wind in seine liebevoll geführte Buchhandlung zu bringen, stellt er Beatrice Liber ein, die gerade ihre Bücherei schließen musste. Dankbar nimmt sie die Stelle an und nachdem sie auch aktuelle Bücher in ihr Sortiment aufgenommen haben, läuft der Laden auch wesentlich besser. Doch schon bald merkt Bea, dass in dem Antiquariat seltsame Dinge vor sich gehen und verlangt eine Erklärung von ihrem Chef. Daraufhin führt er sie in den Keller, ins Buchland. Und als wäre das nicht schon verwirrend genug, muss sie auch noch Angst um ihren Mann Ingo haben.

Seit mir Markus Walther von seiner Idee für Buchland erzählt hatte und ich auch die ersten Kapitel lesen durfte, konnte ich das Erscheinen des Buches kaum noch erwarten. Selbst von dem Wenigen das ich gelesen hatte, war ich wie verzaubert.

Und heute war es dann endlich soweit: Mein signiertes Exemplar von Buchland war da. Und als ganz besonderes Schmankerl für mich schrieb Markus, dass Seite 241 für mich reserviert sei. Ihr könnt euch vielleicht meine großen Augen vorstellen, als ich meinen Namen bei der Danksagung las. Ich war total platt und freue mich jetzt noch wie verrückt. Vielen Dank Markus.

"Wenn Worte den Geist emportragen, so muss dein Körper nicht verweilen. (Seite 197)

Bisher hat es nur ein Geschichtenschreiber geschafft mich so mit seinen Werken zu bezaubern und das ist Carlos Ruiz Zafón. Jetzt gibt es auch noch einen zweiten Autor dem das gelingt und das ist Markus Walther. In seinen Kürzestgeschichten hatte es sich schon angedeutet und in seinem ersten Roman ist es zur absoluten Gewissheit geworden: Dieser Autor ist ein Genie, er kann mit Worten zaubern und der feinsinnige Humor lässt immer wieder ein Lächeln auf den Gesichtern der Leser erscheinen. In jeder Zeile spürt man die Liebe des Autors zu Büchern und ich bin mir sicher, dass man in Herrn Plana einige Charakterzüge von Markus Walther wiederfindet.

"Die Realität steht geschrieben. Das Geschriebene ist Realität. (Seite 151)

Innerhalb weniger Stunden hatte ich das Buch verschlungen obwohl ich mir jedes Wort auf der Zunge zergehen lies. Die Charaktere sind so wundervoll erarbeitet und vielschichtig, Herr Plana so ein liebenswürdiger Kauz, dass ich gerne noch tagelang weiter gelesen hätte. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig zu lesen und die Sprache so wundervoll bildhaft, dass einem ein Film keine schöneren Bilder hätte liefern können.

"Die Bücher um mich herum, die sich unter einem staubigen Mantel zu verbergen suchten, schienen leise zu wispern. Sie erzählten sich ihre Geschichten, während sie darauf warteten, einen unschuldigen Leser zu finden, in den sie ihre Saat pflanzen konnten." (Seite 9)

Lieber Markus, bitte lass uns nicht so lange auf dein nächstes Buch warten. Ich werde dich jedenfalls wieder kräftig anfeuern. Ich vergebe für dieses außergewöhnlich schöne Buch 10 von 10 Punkten, den Favoritenstatus und eine absolute Leseempfehlung für alle, die des Lesens mächtig sind.

© Beate Senft

sehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut | 03.04.2013 17:03 | R. Willging

Ich kannte den Autor bereits durch seine Kurz- und Kürzestgeschichten und war sehr gespannt auf sein erstes 'richtiges' Buch mit nur einer Geschichte.. Ich muss sagen, dass die Neugier auf sein Werk nicht enttäuscht wurde. "Buchland" - einen treffenderen Titel, um das Buch vorzustellen / zu beschreiben, hätte Markus Walther nicht wählen können. Wenn Plana, Besitzer einer Bücherei (was für eine Untertreibung), seine neue Angestellte Beatrice durch das Buchland führt, hat der Leser das Gefühl, er wird mitgenommen. Man sieht die vorgestellten Bücher vor seinem geistigen Auge, man hat so etwas ähnliches wie jede Menge 'Aha' Erlebnisse, wenn man Namen wie Edgar Allen Poe, Goethe, aber auch Namen wie Cornelia Funke oder Hape Kerkeling liest. Auch habe ich noch nie so viel Zitate in einem Buch wiedergefunden/erkannt, die dazu auch noch so miteinander verbunden sind, dass daraus eine flüssig zu lesende Geschichte entsteht.
Dieses Buch strotzt nur so vor Liebe zu Büchern und deren Autoren, dass einem das Herz aufgeht. Ich denke, jeder, der gerne Bücher liest oder gar schreibt, wird sich ein Stück in diesem Buch wiederfinden.

Fazit: Sehr empfehlenswert!

Ich hoffe, dass Markus Walther noch mehr so großartige Bücher schreiben wird. Die letzten Worte des Herrn Plana macht Mut. Dazu ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch:

- - -

"Nein." Bea klagte nun um mich, so wie sie eben noch um Ingo geweint hatte. Ich mühte mich, ihr etwas Tröstliches zu sagen: "Dies ist vielleicht nur der Band einer größeren Geschichte. Wer weiß? Mit etwas Glück gibt es eine Fortsetzung."

- - -

Dann hoffe ich mal, dass der Leser das Glück hat, mehr von Markus Walther zu lesen.

sehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut | 17.05.2013 13:45 | Regina Kaudelka

Es gibt sie diese Bücher, man wird durch Zufall auf sie aufmerksam, und dann entdeckt der Leser,
welcher Schatz, welche Wortgewaltigkeit sich dahinter verbirgt.
So erging es mir mit dem Buch “Buchland” Ihres Autors Markus Walther.
Mir bereits durch seine Kurzgeschichten kein unbekannter Name, dennoch sein erstes Buch Neugier bei mir weckte.
In Zeiten, in denen immer mehr Buchläden aus dem Stadtbild verschwindet, ein Hoffnungsschimmer, den uns Markus Walther in seinem Buch erstrahlen lässt. Und er geht nicht nur mit seinen Haupthelden auf eine Reise, nein er bezieht uns Leser so treffend mit ein, dass sein Buchland Wunschtraum jedes Lesers wird. Eine Gabe Literatur wunderbar zu verknüpfen, einer bildhaften Sprache .

Markus Walther hat eine andere Möglichkeit, die sehr viel Liebe zum Buch ausstrahlt, gefunden.
Er zeigt uns, dass alles möglich ist, dass die Geschichten in uns leben und durch uns lebendig werden.
Für mich war “Buchland” immer wieder ein Heimkommen.
Ein sehr lesenswertes Buch!

sehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gutsehr gut | 31.07.2017 21:05 | Sallys Books http://like-jackandsallysbooks.blogspot.de/

Cover
Das Cover hat mich sofort angesprochen, der Scherenschnitt der Person zusammen mit Fantastischen Wesen passt so unglaublich gut zur Geschichte. Dazu noch die Farbe von altem Pergament, einfach klasse gemacht :D

Protagonisten
Herr Plana ist der Besitzer des Antiquariats. Er ist schon etwas älter und etwas schrullig, aber in liebenswerter Form. Man merkt das er Bücher liebt und auch in dem einen oder anderem Sinne von Büchern abhängig ist. Er war mir direkt sympathisch und ich war sehr gespannt, was er alles zu berichten hat.

Beatrice hat sich bei Herrn Plana beworben und bekommt eine Anstellung im Antiquariat. Sie hat schon sehr viel mitgemacht und ist eigentlich eine gebrochene Frau. Doch die Liebe zu Büchern hat sie immer noch. Ich konnte mich sehr gut in sie hinein fühlen und auch ihre Handlungen waren für mich plausibel. Sie hat einen Mann, der ebenfalls ein schweres Schicksal hat und dadurch Alkoholabhängig wurde. Er lebt nur noch vor sich hin, doch Bea versucht aus dem Trott heraus zu kommen und das finde ich wirklich bemerkenswert an ihr.

Schreibstil
Bereits auf den ersten Seiten des Buches habe ich mich wohl gefühlt. Es war die Stimmung des Antiquariates, die einfach sofort präsent war und ich hatte das Gefühl ich bin direkt dabei im Geschehen. Das Buch hat mich gefesselt, die Charaktere waren einfach nur super und ich habe mich gefühlt als wäre ich mit Freunden unterwegs im Buchland. Dieses war übrigens auch ein Fall für sich. Ich hätte unglaublich gerne noch viel länger im Buchland verbracht, einfach nur um Schätze zu entdecken und zu schmökern. Gäbe es dieses wirklich, würde man mich wohl nicht mehr sehr oft sehen. Alles in allem war es wirklich eine tolle Geschichte, deren Ende mich staunend zurück lies. Der zweite Band wird hoffentlich bald bei mir einziehen.

Autor
Markus Walther, geboren 1972 in Köln, lebt seit 2006 mit seiner Frau und zwei Töchtern in Rösrath. Als ausgebildeter Werbetechniker begeisterte er sich bald für die Schriftgestaltung und machte sich 1998 als Kalligraph selbstständig. er Schwerpunkt seiner schriftstellerischen Arbeit liegt in der Gattung der Kurz- und Kürzestgeschichte. Die Gratwanderung zwischen Klischee und Pointe, Independent und Mainstream führt ihn seither quer durch sämtliche Genres der Bücherwelt.

Einzelbewertungen
Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 5/5
Cover 5/5

Fazit
Wenn man Bücher mag in denen Bücher vorkommen, dann ist dieses Buch genau das richtige. Ich habe es geliebt

 
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