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Karl Hemeyer
Olympia 1936
Danach kam alles anders …
1946
erreichen die ersten CARE-Pakete amerikanischer Bürger deutschen
Boden. Doch wie kam es zu dieser bis dahin größten Hilfs-Aktion der
Weltgeschichte?
Karl Hemeyer gibt in seinem Debütroman „Olympia ’36“ eine
sowohl unterhaltsame wie interessante Antwort.
Eigentlich wollten die Brüder David und Harro Stern nach ihrer Reise
zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin, wo sie hohe Funktionäre,
Personen der Zeitgeschichte und amerikanische Spitzensportler kennen
lernen, den Verlag ihres Vaters in Wesermünde
(heute Bremerhaven) ausbauen und neue Objekte herausbringen.
Doch dann kam alles anders.
In seinem Debütroman erzählt der auch als Schauspieler tätige und
Drehbücher schreibende Autor Karl Hemeyer eine fiktive Geschichte,
die auf wahren Ereignissen basiert. Wie ein roter Faden
zieht sich das Motiv Freundschaft durch den Roman – sei es die zum
Stadionsprecher Henri Nannen, die zur Berliner Filmszene und Leni
Riefenstahl oder zu dem afroamerikanischen Sprinter Ralf, einem
Teamkollegen von Jesse Owens.
Vor diesem historischen Hintergrund entfaltet sich die spannende,
teils gar abenteuerliche Erzählung über die ungleichen Brüder,
deren Schicksal den Leser von Beginn an fesselt. Er nimmt auch heute
noch sofort Anteil am Lieben und Leiden dieser Epoche deutscher und
internationaler Geschichte und findet sich sofort wieder; denn dem
Autor gelingt es durch seinen kurzweiligen, temporeichen, bildhaften
Erzählstil und dem naturalistischen Gebrauch von Dialekten dem Leser
seine Figuren ganz nahe zu bringen. |
Olympia ´36
Danach kam alles anders …
Herbst 2010
ca. 350 S., Paperback
ISBN: 978-3-941404-50-2 |