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Die Sklaven des Sultans
Historischer Roman

Die Sklaven des Sultans

Autor: Ebertowski, Jürgen

Lieferbar in 48 Stunden


Produktart: Buch

Seiten: 352

Sprache: deutsch

Auflage: 1 Originalausgabe

Verlag: ACABUS Verlag

ISBN: 9783862822164

Einband: Paperback

zum eBook

EUR 14,90

Artikel


  • Inhalt
  • Leseprobe
Das Osmanische Reich im 16. Jahrhundert: Bei der „Knabenlese“ auf ihrer Heimatinsel werden die griechischen Zwillingsbrüder Jannis und Kosta von Soldaten Sultans Suleyman entführt, beschnitten und im Koran unterwiesen. Die beiden Jungen werden für den Dienst beim Sultan ausgebildet, der eine beim Militär, der andere in der Verwaltung. Hautnah erleben sie den Krieg gegen die Tempelritter von Malta mit. Dabei müssen sie erkennen, dass Aufstieg und Fall im Reich Suleymans des Prächtigen nah beieinander liegen und nicht nur Bestechung und Intrigen ein probates Mittel für den Erhalt der eigenen Macht sind …
Aus Kapitel 2. Kapitel – Drei Weiße Eunuchen

Die Sonne stand im Zenit und brannte schon sommerlich bei der anhaltenden Windstille, die bereits seit den Morgenstunden über dem Meer lag. Das zerklüftete Küstengebirge im Osten war zu einem vagen, blass-gelben Streifen geschmolzen.
Eine Galeere, die mit dem grünen Banner des Propheten beflaggt war und die auch die scharlachrote Flagge der Pforten-Marine mit dem silbernen Halbmond und dem Stern zeigte, hielt Kurs auf einen Archipel flachkuppiger Inseln am Horizont. Gleichmäßig bewegten sich zwanzig Ruderpaare im Takt von dumpfen Trommelschlägen. Der Kommandant der Galeere, ein Hauptmann der Janitscharen und ein Koloss von einem Mann saßen unter dem Sonnensegel auf der Heckplattform des Kriegsschiffs. Der Schiffsführer betrachtete mit zusammengekniffenen Lippen die rotgekleideten Knaben, die aneinander gefesselt unterhalb der Heckempore hockten, dann schüttelte er energisch den Kopf.
„Nein, meine Herren, wenn ich durch die Möveninsel-Enge gesteuert wäre, hätte ich riskiert, das Schiff zu verlieren. Außerdem: Die beiden Flüchtigen waren bestimmt schon in den Küstenwäldern untergetaucht, und ohne Bluthunde könnte sie dort selbst eine vollzählige Orta Janitscharen nicht mehr aufspüren!“
‚Eine Orta, eine Kompanie!‘, dachte der Hauptmann bitter. ‚Hätte ich eine ganze Orta gehabt, wäre mir niemand unbemerkt vom Schiff entkommen!‘
Die Knaben hatten sich im Schutze der Dunkelheit geräuschlos vom Deck der Galeere abgeseilt und waren zu einer der Landzunge vorgelagerten Insel geschwommen. Natürlich hatten die anderen Jungen ihre Flucht gedeckt, weshalb sie allesamt kräftig die Peitsche zu spüren bekamen, wie im Übrigen auch die vier nachlässigen Janitscharen der Nachtwache. Und der Janitscharen-Hauptmann dachte voller Groll an seinen Oberst, der ihm bloß eine halbe Kompanie zur Knabenlese mitgegeben hatte, weil dieser verdammte Rüstem Pascha wieder einmal alle irgendwie entbehrlichen Soldaten als Jagdtreiber abkommandiert hatte.
Mit dem Hauptmann waren dann drei Weiße Eunuchen und ein halbes Dutzend Schwertträger von den Saraywächtern an Bord der Galeere gegangen. Weiße Eunuchen bewachten das Tor zum Privatquartier des Sultans.
Zuerst hatte der Hauptmann vermutet, dass die Schwertträger als Ersatz für die fehlenden Janitscharen bestimmt waren. Er wurde bald eines Besseren belehrt: Der Anführer der drei Eunuchen hieß Ahmed, war ein Fettberg von einem Verschnittenen, besaß eine auffällige sternförmige Narbe über der rechten Augenbraue und trug ein prunkvolles Brokatgewand. Er hatte ihm und dem Galeeren-Kommandanten sogleich ein Schreiben aus der Kanzlei des Großwesirs vorgelegt, welches nichts anderes besagte, als dass alle Janitscharen und die gesamte Schiffsbesatzung formell ihm, dem Eunuchen, unterstellt waren. Die Schwertträger waren seine Leibwächter. Dann hatte der Verschnittene quasi als erste Amtshandlung die Kabine des Kommandanten in Beschlag genommen.
Der Hauptmann war altgedient und hatte schon viele Vorgesetzte gehabt, aber dass er sich einem Eunuchen unterordnen musste, das war ihm noch nie widerfahren. Der Janitscharen-Hauptmann mochte die arroganten Kastraten nicht, denen die hohen Herren mehr ihr Ohr liehen als ehrlich kämpfenden Soldaten. Dem Galeerenkommandanten erging es ähnlich.
Wenn keiner der Eunuchen oder Saray-Schwertträger in Hörweite war, lästerten die beiden Offiziere zu Beginn der Reise noch häufig über ihren ungewöhnlichen neuen Vorgesetzten mit der hohen Kastratenstimme, der wächsernen Gesichtsfarbe und dem massigen Körper, der nur aus Fettwülsten zu bestehen schien. Dieses Lästern wich aber einer ungeheuchelten Hochachtung, als der Anführer der Weißen Eunuchen einmal von einem der Schiffsoffiziere angerempelt wurde und er den Mann aufs Gröbste deswegen beschimpfte. Die Hand des Offiziers glitt daraufhin zu dem Krummdolch, der in einer silberbeschlagenen Scheide in seinem Gürtel steckte. Noch bevor er die Waffe auch nur halb entblößt hatte, wurde ihm von einem einzigen wuchtigen Säbelhieb der Schädel bis zum Hals gespalten. Wie der Verschnittene ansatzlos seine Waffe gezogen hatte, grenzte für einige der Augenzeugen dieses Vorfalls schon fast an Zauberei. Der Hauptmann jedenfalls hatte nur selten in seinem Leben jemanden beobachten können, der derart schnell und treffsicher auf einen Angriff reagiert hatte wie dieser Eunuch. Auch der Galeerenkommandant hatte sich fortan mit unüberlegten Bemerkungen zurückgehalten.
Die Galeere zog auf dem ruhigen Meer einen gleichmäßigen Fächer von Bugwellen hinter sich her, ansonsten glich die Wasserfläche einem Spiegel, und nur der laue Fahrtwind bewegte das grüne Banner des Islam an der Hauptmastspitze gelegentlich und kaum wahrnehmbar.
Der Anführer der Weißen Eunuchen räusperte sich ausgiebig, bevor er dem Kommandanten antwortete: „Ich verstehe natürlich, Kapitän, dass Ihr das Schiff nicht wegen zweier flüchtiger Knaben gefährden durftet, nur hatte ich einen Auftrag, den ich bereits erfüllt zu haben glaubte. Einer der Knaben entsprach nämlich genau den Vorstellungen meines Herrn, und es wird wohl schwer sein, auf die Schnelle wieder Ersatz für ihn zu finden. Zumal …“, der Verschnittene befingerte die sternförmige Narbe über der rechten Augenbraue und richtete das Wort scharf an den Hauptmann, „zumal mir gesagt wurde, dass die Inseln, die wir gerade ansteuern, von der Devschirme befreit sind!“
Der Hauptmann senkte den Blick, der Eunuch hatte Recht. Die Inseln vor ihnen waren per Dekret des Sultans von der Knabenlese befreit. Neben dem Hauptmann lag auf den teppichbedeckten Schiffsplanken ein großes, in braunes Glattleder gebundenes Buch. Die Namen der zur Devschirme gezwungenen Jungen waren darin verzeichnet sowie die ihrer Eltern, die der Dörfer und Provinzen, aus denen man sie geholt hatte. In dem Buch standen auch die Namen der Popen ebenso wie die Namen der jeweiligen Kadis. Bei den Kadis verblieb ein ähnliches Buch, das auf gesondertem Weg, keinesfalls aber zusammen mit den Knaben und der Begleitmannschaft, nach Istanbul geschickt wurde. Dort verglich dann der Janitscharen-Agha, der oberste Befehlshaber der Truppe, die Eintragungen. Wehe, es tauchten Ungereimtheiten auf! Sämtlichen Beteiligten an dieser Knabenlese, ob Richter, Offizier oder nur einfachem Soldaten, drohte dann strengste Bestrafung.
Nur allzu oft hatte sich herausgestellt, dass reiche Christen es trefflich verstanden, ihre Söhne selbst noch nach der Aushebung bei einem Provinz-Kadi oder den Janitscharen-Offizier von der Devschirme freizukaufen. Die Bestochenen rekrutierten dann zum Beispiel den Sohn eines Rinder- oder eines Schafhirten. Das war nicht statthaft, denn Hirten, der jeweils einzige Sohn einer Familie, ein Knabe ohne Kopfhaarwuchs, einer mit einer sichtbaren Erkrankung oder ein bereits verehelichter älterer Junge (der Pope musste anhand des Kirchenbuchs die Heirat beweisen), waren ausdrücklich von der Devschirme ausgenommen. Muslime durften überhaupt nicht eingezogen werden und auch keine Christenknaben, die ohne Vorhaut zur Welt gekommen waren. So jedenfalls lauteten die detaillierten Vorschriften von Sultan Süleyman. Akribisch wurde außerdem in den beiden identischen Devschirme-Listen das Aussehen der Knaben beschrieben.
Genau hierin lag das Problem für die Männer auf der Heckempore der Galeere, und auch der Anführer der Weißen Eunuchen wusste es. Ahmed stand zwar hoch in der Saray-Hierarchie, aber wie alle im Palast tätigen Personen, einfache Wasserträger ebenso wie ansonsten hochvermögende Paschas, war er, der Verschnittene, letztlich doch nur ein „Kul“, ein Militärsklave des Sultans. Und je nachdem, woher der politische Wind wehte, war auch ein Weißer Eunuch und Torwächter des Sultans keineswegs dagegen gefeit, dass die großherrlichen Henker ihn zur Richtstätte vor das „Mitteltor“ im ersten Palasthof schleiften, wenn dem „Herrscher über alle Menschennacken“, wenn Sultan Süleyman, dem „Gesetzgebenden“, ein Vergehen eines seiner entmannten Sklaven ruchbar wurde.
Ein Flüchtling immerhin, überlegte der Hauptmann, konnte ohne großen Aufwand durch einen beliebigen anderen Jungen ersetzt werden, weil dessen Personenbeschreibung auf die meisten Kinder dieser Inselchristen zutraf: Gedrungen waren sie, dunkelhäutig und muskulös. Und das Devschirme-Buch ließ sich mit etwas Geschick bestimmt auch fälschen.
Er und der Kommandant der Galeere hatten sich bereits vor dem Treffen mit dem Verschnittenen abgesprochen und wechselten einen schnellen Blick. Der Janitschar griff nach dem braunen Lederband und schlug ihn auf.
„Es gäbe da schon noch eine Möglichkeit, allerdings …“
Der Anführer der Weißen Eunuchen machte eine ungeduldige Handbewegung. „Und die wäre …?“ Wieder betastete er seine Stirnnarbe.
Der Schiffskommandant schnalzte mit der Zunge. „Nun, der Knabe, auf den Ihr besonders ein Auge geworfen hattet, war doch blond und blauäugig, von geradem Wuchs und ohne jedwede körperliche Versehrtheit, sei es auch nur die kleinste Narbe, etwa am Knie, wie Knaben seines Alters sie sich fast zwangsläufig etwa beim Spielen zuziehen.“
„Laut Eintragung des Popen ins Kirchenbuch war er fünfzehn Jahre alt“, sagte der Hauptmann und legte den Lederband wieder neben sich.
„Ja, und?“, knurrte der Verschnittene verärgert, denn er wusste nicht, worauf die beiden Offiziere hinauswollten. „Redet gefälligst etwas deutlicher, wenn Ihr einen Vorschlag habt, der uns alle vor dem Henker bewahren könnte!“
Der Galeerenkommandant lächelte verschmitzt. „Seht, Herr! Es ist vielleicht einfacher, als Ihr denkt, einen Knaben gleichen Aussehens aufzutreiben.“
Ahmed grinste höhnisch. „So? Ich höre!“
Der Janitscharen-Hauptmann räusperte sich nachhaltig, dann erst sprach er. „Hoher Herr! Der Kapitän und ich haben vorhin einen Matrosen ausgefragt, der mehrmals für längere Zeit auf allen Inseln da vorne gewesen ist. Er meint, dass dort viele Christenfamilien mit Kindern im richtigen Alter leben würden, und mehrere von ihnen sollen auch hellhaarig und blauäugig sein wie der Entkommene.“
Der Verschnittene dachte nach und befühlte die sternförmige Narbe auf seiner Stirn. Rüstem Pascha hatte unter Mitwisserschaft des Aghas, des Obersten aller Weißer Eunuchen, einen gerade erst von der letzten Knabenlese eingetroffenen blonden Jungen ohne Wissen des Sultans aus seinem Privat-Saray an den Heeresrichter von Anadolu verkauft. Es war üblich, dass die als Pagen auszubildenden Knaben nach der Devschirme in den verschiedenen Palästen der Paschas eine erste höfische Erziehung erhielten, bevor sie in die „Strenge Schule“, so hieß die Großherrliche Palastschule im Dritten Hof des Sarays, geschickt wurden. Die Weißen Eunuchen bewachten nicht nur das „Tor der Glückseligkeit“ zu den Privatquartieren des Sultans, das auch das „Tor der Weißen Eunuchen“ genannt wurde, sie leiteten dort ebenfalls die „Strenge Schule“, die Pagenschule. Er selbst, Ahmed, war der Erste Fechtlehrer der Knaben. Andere unterrichteten sie in den Reitkünsten, aber auch in den verschiedensten Wissenschaften.
Ein Pagenschüler war bei einem Reiterspiel tödlich gestürzt. Als Ersatz wollte der Sultan nun ausgerechnet den blonden Jungen, den der Großwesir an den Heeresrichter verkauft hatte. Rüstem Pascha hatte sich vorerst herausreden können, indem er vorgab, dass der Knabe schwer erkrankt sei. Daraufhin schickte der „Gesetzgebende“ seinen Leibarzt Garsüddinzade in Rüstems Palast. Aber Allah sei Dank! Der Leibarzt verschmähte das Gold des Großwesirs nicht. Nur ein anderer, ähnlicher Knabe musste schnellstens herbeigeschafft werden. Der Heeresrichter von Anadolu – unter seiner Begleitmannschaft befanden sich auch dessen Pagen – war auf Inspektionsreise an die östlichen Grenzen des Reiches gereist und daher unerreichbar. So konnte der Großwesir vorerst seinen ehemaligen Pagen auch nicht gegen ein gerne gezahltes Aufgeld zurückkaufen.
Es war eine heikle Aufgabe, die ihm, Ahmed, dem Großherrlichen Torwärter zweiten Grades und Fechtlehrer an der „Strengen Schule“, vom Obersten der Weißen Eunuchen übertragen worden war, denn es war ein Auftrag, bei dem man beständig Gefahr lief, den Kopf zu riskieren, weil der Auftrag unlösbar war, ohne die Gesetze der Pforte zu brechen. Knabenlese in einem davon ausgenommenem Gebiet zu treiben, war ein eklatanter Bruch dieser Gesetze und wurde ähnlich streng bestraft wie eine Unstimmigkeit in einer Devschirme-Liste. Selbst wenn sich ein geeigneter Knabe auftreiben ließ, in Istanbul endeten die Probleme nicht. Im Gegenteil: Vielen, zu vielen Mitwissern musste der Großwesir mit edlem Metall den Mund verschließen.
Der Verschnittene presste die Lippen aufeinander, denn er wusste: Wenn der Schwindel aufflog, würde nicht nur der Kopf der „Glückslaus“ rollen. Sultan Süleyman hatte am Beispiel von Großwesir Ibrahim Pascha und Kara Ahmet Pascha, Rüstems Vorgängern, gezeigt, dass er hart durchzugreifen vermochte, wenn jemand, ob hoch oder niedrig, es wagte, die Gesetze der Pforte zu missachten.
Mürrisch schaute der Verschnittene zu den gefesselten Devschirme-Jungen vor der Heck-Plattform hinab. Nur einer der Knaben war blond, glich ansonsten aber dem Geflohenen überhaupt nicht. Der Galeeren-Kommandant und der Hauptmann der Janitscharen sahen den Anführer der Weißen Eunuchen erwartungsvoll an.
Der Verschnittene dachte: ‚Stimmt ihre Liste nicht, wenn sie zurückkommen, dann ist der Hauptmann nach der Bastonade wieder ein einfacher Rekrut und der Kommandant ein simpler Matrose. Und bringe ich Rüstem Pascha keinen Ersatz für den Knaben, trifft uns Verschnittene mit Sicherheit alle sein Zorn, selbst meinen Herrn, den Agha, denn noch besitzt die „Glückslaus“ uneingeschränkt das Wohlwollen des „Gesetzgebenden“.‘
Laut sagte er: „Gut meine Herren, lasst uns bei Dunkelheit diese Inseln anlaufen und unser Glück versuchen! Holt mir den Matrosen, der schon einmal dort war! Ich will ihn auch befragen.“
Nur zu gern erfüllten der Hauptmann und Schiffskommandant den Befehl des Eunuchen.

Als die Sonne weit im Westen der Inseln ins Meer sank, nahm die Galeere Kurs auf Thiratois, das kleinste Eiland des flachkuppigen Archipels. Es fand sich ein günstiger Ankerplatz in einer Bucht, die von einer mit dichtem Dornengestrüpp bewachsenen Hügelkette umgeben war. Hinter diesen Hügeln lagen die Siedlungen der Christen.
Einen Ziegenhirten, der in einer Strandhütte von der Besatzung des Galeerenbeiboots überrascht wurde, erschlugen die Soldaten kurzerhand, nachdem er ihnen die Aussagen des Matrosen weitgehend bestätigt hatte. Sollte der Aktion Erfolg beschieden sein, durfte es keine Augenzeugen von der Landung einer Pforten-Galeere geben.

Während der ortskundige Matrose drei Stunden vor Tagesdämmerung die Weißen Eunuchen mit ihren Leibwächtern und den Hauptmann sowie dessen unvollständige Orta Janitscharen in der mondlosen Nacht auf gewundenen, dornenbuschgesäumten Pfaden über die Hügel führte, hatte Kaptan Sokrates schon lange die Meerenge zwischen der Schildkröteninsel und der Landzunge durchschifft und Kurs auf das offene Meer genommen. Nur Verrückte segelten wegen der vielen Untiefen in der Dunkelheit, Verrückte oder Schmuggler mit der Erfahrung des „Seeschwalben“-Skippers.

Über den Autor

Ebertowski, Jürgen

Ebertowski, Jürgen

Jürgen Ebertowski, Jahrgang 1949, stammt aus Berlin. Aufgewachsen ist er im Wedding, wo er Grundschule und Gymnasium besuchte. Vor und nach dem Abitur folgten längere Aufenthalte in England, danach Studium der Japanologie und Sinologie (FU-Berlin), sechs Jahre Sprachlehrer am... mehr über den Autor

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