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Plaisier, Detlef M.

Plaisier, Detlef M. © Robert Strehler
Detlef M. Plaisier wurde 1958 in Hannover im Sternzeichen der Skorpione geboren. Die, so sagt man, seien zielstrebig, willensstark und selbstbewusst, aber auch nachtragend, rachsüchtig und überkritisch. Stimmt, sagt Detlef Plaisier. Die Stammfolge Plaisier geht in Ostfriesland und im benachbarten Ammerland bis auf das Jahr 1395 zurück. Kolonisten finden sich darin, Handarbeiter und Schmiedegesellen, Kötner und Heuermänner – Männer, die von ihrer Hände Arbeit die Familie kaum ernähren konnten. Detlef Plaisiers Vater durchbrach als erster diese Linie und entschied sich nach der Rückkehr aus dem Krieg für eine Laufbahn als Polizeibeamter. Seine Herzheimat Ostfriesland hat er nie vergessen, seine neue Heimat Hannover hat er nie wieder verlassen. Artur Plaisier hinterließ bei seinem Tod 2006 eine Biografie und schrieb darin Ungesagtes und Schmerzhaftes auf. Sein Sohn Detlef Plaisier benötigte fast zehn Jahre, um sich dem Vermächtnis zu stellen und den Text aufzuarbeiten.  Für ihn bedeutete die väterliche Biografie die erste bewusste Begegnung mit den Traumata der Kriegsenkel-Generation – mit weitreichenden Folgen: Detlef Plaisier verließ Leipzig und lebt jetzt im Emsland, nur zehn Kilometer von dem Ort entfernt, wo sein Großvater in einem der Emslandlager Opfer des Naziregimes beaufsichtigte. Der Familienkreis ist geschlossen. Ein zweites Buch zum Thema Kriegsenkel befindet sich in Planung.        
Eine Lesung von Prof. Hans Mayer war im September 1984 der erste journalistische Termin von Detlef Plaisier, damals noch nebenberuflich. Feuilleton und Lokaljournalismus folgten mehrere Jahre Gastrokritik, woraus 1999 der Führer „Wo Köche einkaufen in Hannover“ entstand. Nach 24 Jahren und 8 Monaten verließ Detlef Plaisier im März 2002 das sichere Beamtenverhältnis bei der Stadtverwaltung Hannover – dünnes Netzwerk, kaum Aufträge, aber mit dem festen Willen, als Journalist die Welt zu verändern. Irrungen und Wirrungen, unter anderem mit einer schnellen Heirat im Rheinland, der Unterstützung eines Bürgermeisterkandidaten (gewählt!) und der Herausgabe eines Stadtmagazins, folgte ein Ruf nach Leipzig – diesmal nicht aus Liebe. 2010 gründete Detlef Plaisier dort das Journalistenbüro [Der Mann für den Text]. Hier entstehen unter Beteiligung mehrerer Autoren Texte für Agenturen, Firmen und Websites. Daneben führt Detlef Plaisier ein Stadtblog über Leipzig und ein Literaturblog mit aktuellen Rezensionen.

Publikationen

Plaisier, Detlef M.

Bubis Kinnertied. Tüsken Wieken un Wullgras Neu

Eine Kindheit in Ostfriesland und im Emsland in den 1930er und 1940er Jahren

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Dies sind die Lebenserinnerungen Artur Plaisiers, herausgegeben von seinem Sohn Detlef. Der Text beschreibt Arturs Kindheit in Ostfriesland und im Emsland von seiner Geburt 1927 bis in die...

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Fotos: © by © Robert Strehler

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